Verkürzte, allgemeinverständliche Darstellung meiner Kritik >>
Kritikpunkt 1:
Die
Präparationstechnik, das "Thermische Cracking" >>
Im
ersten Schritt der
Präparation der Blutprobe werden durch "Thermisches Cracking"
alle
Substanzen in die chemischen Elemente umgewandelt. Das ist mit
vertretbarem Aufwand nicht
möglich.
Selbst, wenn es möglich wäre, würden bei
diesem Schritt
alle biologisch relevanten Moleküle zerstört werden.
Kritikpunkt 2: Messung der Nanopartikel in der "Forschungsphase" >>
Selbst
wenn man
unberücksichtigt lässt, dass bereits bei der
Präparation alle
biologisch relevanten Moleküle
zerstört wurden und annimmt, es sei gelungen, durch einen
Zaubertrick Nanopartikel zu erhalten, welche die Ursprungssubstanzen
"repräsentierten", könnten mit Hilfe der
REM/EDX-Technik keine Blutsubstanzen identifiziert werden.
Kritikpunkt 3: Messung der Nanopartikel in der "Befundphase" >>
Selbst
wenn man alle
vorhergehenden Einwände ignoriert und annimmt, es sei in der
"Forschungsphase" gelungen, Nanopartikel aller biologischen Substanzen
eindeutigen Formen zuzuordnen, wäre es unmöglich, mit
der
Lichtmikroskopie diese Formen zu erkennen und die Konzentrationen der
Blutsubstanzen zu messen..
Kritikpunkt 4: Die
"Befunde" der INDAGO GmbH >>
Als
Ergebnis ihrer
"Nanopartikelanalysen" erhalten die Therapeuten und Patienten
"Befunde". Diese enthalten nicht, wie in der Werbung angeführt,
gemessene Daten über "Konzentrationsveränderungen"
verschiedener
Blutkomponenten, sondern graphische Darstellungen von Werten,
welche die Funktionen von Organen wiedergeben sollen. Es gibt keine
Blutkomponenten, deren Messung zu einer solchen Aussage berechtigt.
Ärzte, die solche angeblichen Befunde als Grundlage einer
Therapie
benutzen, handeln unethisch. Auch ohne Kenntnis darüber, wie
die
angebliche Nanopartikelanalyse durchgeführt werden soll,
beweisen
die Befunde, dass es sich hier um Scharlatanerie handelt.