Ein positives Beispiel aus den USA

 

Sonolumineszenz-Kernfusion

Ein Beispiel aus der "Scientific Community": Im März 2002 veröffentlichte der Physiker Taleyarkhan mit einigen Kollegen vom Oak Ridge National Laboratory einen Artikel in dem sie behaupteten, es sei ihnen gelungen in Sonolumineszenz-Bläschen eine kurzzeitige (einige Picosekunden) Kernfusion zu erzeugen. Andere Kollegen fürchteten um den Ruf des Institutes und haben die Experimente nachgemacht und schließlich widerlegt. Siehe den folgen kurzen Bericht:

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/603060
siehe dazu auch:
http://physicsweb.org/article/news/6/3/4


Doch keine Sonolumineszenz-Kernfusion [15.08.2002]
Fusion im Becherglas?

Kein Zeichen von Kernfusion in kollabierenden Bläschen - das ist das Ergebnis neuer, verfeinerter Experimente, welche die Ergebnisse einer Forschergruppe vom Oak Ridge National Laboratory verifizieren sollten. Rusi Taleyarkhan und seine Kollegen berichteten im März dieses Jahres über ihre Fusionsversuche, die sie an einem Ultraschall beschalltem Acetonglas durchführten. Die dabei durch Kavitation entstehenden Bläschen hätten die Bedingungen für eine Kernfusion von Deuterium-Atomen erfüllt, da sich das Fusionsprodukt Tritium in der Lösung nachweisen und charakteristische Neutronen-Aktivität detektieren ließ.
Schon damals kam Kritik an der Arbeit aus demselben Haus. Denn Dan Shapira und Michael Saltmarsh konnten die Ergebnisse nicht reproduzieren, wobei den Forschern jedoch auch noch kein empfindlicher Detektor zur Verfügung stand. Mittlerweile haben Shapira und Saltmarsh den Versuch mit empfindlicheren Messgeräten an einem zum Original-Aufbau identischen Experiment wiederholt, konnten aber auch hier keine Hinweise auf Kernfusion finden. Die Lichtblitze der Sonolumineszenz fielen im Allgemeinen nicht mit der Neutronenemission zusammen. Die Forscher meinen, dass es zufällig zu gleichzeitigem Auftreten beider Ereignisse kommen könnte, die dann wie ein Zeichen von Fusion aussehen würden.
© wissenschaft-online

Die Berichte der Gruppe um Taleyarkhan sind verglichen mit den sensationellen Behauptungen Meyls eher harmlos. Trotzdem haben die Kollegen sofort reagiert, nicht erst nach der Veröffentlichung. Hätten einige Kollegen Meyls sich eben mal eine Stunde lang mit dem Meyl'schen Overunity-Set befaßt, so wären sie sicher zu dem gleichen Ergebnis gekommen, wie ich. Die einzig angemessene Reaktion der FH hätte dann sein müssen, Meyl den Vertrieb des Sets zu verbieten oder Anzeige wegen Verdachts auf eine betrügerische Handlung zu erstatten. Statt dessen hat die FH ihre ganzen Bemühungen offenbar darauf gerichtet, das Problem gar nicht erst zur Kenntnis zu nehmen.

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