Das Meyl'sche Photon

 

Auszug aus K. Meyl “Elektromagnetische Umweltverträglichkeit” Teil 1: Umdruck zur Vorlesung, Seite 61 .

Ein Elektron und ein Positron hingegen werden sich anziehen und wegen ihrer Unverträglichkeit gegenseitig zerstören, es sei denn, sie öffnen ihr Wirbelzentrum, um einen Ringwirbel zu bilden. Jetzt zeigt das e- sein positiv geladenes Zentrum, das dieselbe Wirbelrichtung aufweist, wie das e+ von außen. Deshalb tun sich die Wirbel auch nicht weh, wenn das Positron durch das geöffnete Wirbelzentrum des Elektrons hindurchschlüpft und umgekehrt. Dieses schwingende Elektronen-Positronen-Paar hat eigenartige Eigenschaften: Von außen betrachtet ist es einmal negativ und im nächsten Augenblick positiv geladen. Im zeitlichen Mittel wird deshalb keine Ladung meßbar sein und keine elektromagnetische Wechselwirkung stattfinden.

Das Teilchen ist einmal Materie und im nächsten Augenblick Antimaterie. Daher kann dem Teilchen auch keine Masse beigemessen werden. Wechselwirkungen finden in erster Linie zwischen beiden dualen Wirbeln statt. Wir können vorhersagen, das Teilchen besitzt weder Masse noch Ladung. Die Umgebung sieht lediglich ein schnell schwingendes Teilchen, das nur innerhalb jeder Halbschwingung zu einer Wechselwirkung fähig ist. Das Zentrum des schwingenden Teilchens ist geöffnet, weshalb auch keine Ortsfestigkeit mehr vorliegt. Statt dessen bewegt es sich mit der Wirbelgeschwindigkeit, also mit Lichtgeschwindigkeit in z-Richtung vorwärts, wodurch eine Drehung um die x- oder y- Achse verhindert wird (Tafel 4.6). Auf diese Weise ist eine Polarisierbarkeit vorhanden. Die einzig mögliche und, wie wir noch sehen werden, erforderlicherweise stattfindende Drehung um die z-Achse verleiht dem Teilchen rein betragsmäßig einen Spin in der Größe eines Drehimpulsquantums. Schließlich ist die Drehung beim e- und beim e+ dem Betrag nach gleich groß mit einem Spin von jeweils 1/2 . h. Es wäre noch zu beachten, daß für den Fall eines entgegengesetzten Richtungssinns der jeweiligen Drehung um die gemeinsame z-Achse der Spin im Mittel zu Null wird. Zusätzlich ist das Teilchen durch eine herausragende Eigenschaft gekennzeichnet: Eine periodisch mit einer beliebigen, aber konstanten Frequenz ablaufende Schwingung. Wir brauchen jetzt nur noch eine Teilchentabelle zur Hand zu nehmen. Tatsächlich werden wir ein entsprechendes Teilchen finden, das alle diese Eigenschaften besitzt: das Gamma-Quant, auch Photon genannt.

 

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