Nanopartikelanalyse
-Stellungnahme zu den Vorwürfen von Dr. Keck
Sehr geehrte Frau XXXXX,
vielen Dank für Ihre Zuschrift zu unserer Sendung "Nano" vom
22.02.2006. Sie weisen uns
auf die Kritik des Herrn Dr. Klaus Keck hin, der uns auf seiner
Internetseite
www.xy44.de/tv/nano vorwirft, einen schlecht recherchierten Beitrag
über eine unseriöse
Firma gesendet zu haben. Das gezeigte Analyseverfahren sei
pseudowissenschaftlich und
wertlos. Bitte erlauben Sie, dass wir hierzu wie folgt Stellung nehmen.
Herr Dr. Klaus Keck, ein ohne Professorentitel in den Ruhestand
gegangener Privatdozent
der Universität Konstanz, ist Chemiker und ein
einschlägig
bekannter Gegner von
alternativen Behandlungsmethoden in der Medizin. Seine Polemik gegen
Protagonisten, die
abseits der ausgetretenen Pfade forschen, lässt die Grenzen
des
Anstandes weit hinter sich
und kann durchaus als militant bezeichnet werden. Herr Dr. Keck
versteht sich als
Wissenschaftler, doch verhält er sich eher wie ein
Großinquisitor, der verkennt, dass die
Wissenschaft gerade von den Querdenkern voran getrieben wird, die sich
nicht daran
orientieren, was gerade anerkannter Stand der Forschung ist. Legt man
die
wissenschaftlichen Maßstäbe von Herrn Dr. Keck an,
würden wir wahrscheinlich heute
immer noch glauben, dass die Erde eine flache Scheibe ist und im
Mittelpunkt des
Universums steht.
HYPERLINK
In unserer Sendung haben wir die Geschichte eines Forschers
erzählt, der die Vision einer
neuen Blutanalyse hat und in einem noch kleinen, von ihm
gegründeten Institut an deren
Entwicklung forscht.
Es gibt keinen Grund, warum Forschung unseriös ist, nur weil
sie
von einem privaten Institut
und einer kleinen Arbeitsgruppe durchgeführt wird. Forschung
ist
heute nicht mehr nur
ausschließlich Sache der Universitäten. Das ist ein
veraltetes Modell. Ganz im Gegenteil, der
mit Abstand größte Teil der Forschung wird heute in
der
Industrie und unter Ausschluss der
Öffentlichkeit geleistet. Auch machen
Veröffentlichungen in
wissenschaftlichen Zeitschriften,
wie sie nun einmal im universitären Forschungsbereich
üblich
sind, alleine noch keinen
guten Wissenschaftler aus, auch wenn das Herr Dr. Keck zu glauben
scheint,
Private Institute wie das BMIB müssen sich mit
betriebswirtschaftliche Überlegungen
auseinandersetzen. Dazu gehört, dass bestimmte Entwicklungen
solange geheim gehalten
werden, bis sich die Kosten für die Forschung refinanziert
haben.
Eine Veröffentlichung
würde die Offenlegung der einzelnen Schritte der Methode
bedeuten
und folgt daher erst im
zweiten Schritt.
Herr Dr. Keck wirft uns denn auch vor, dass die Methode in Fachkreisen
unbekannt ist. Das
allerdings liegt in der Natur der Sache, wenn sie noch so neu ist, wie
die von uns vorgestellte
Nanopartikelanalyse des Biomedizinischen Instituts Bingen. Das genau
ist auch der Grund,
warum wir uns entschlossen haben, darüber zu berichten. Unsere
Sendung heißt "Nano -
das Zukunftsmagazin". Hierin wollen wir Entwicklungen betrachten, die
noch unbekannt sind
und auch solche, die jenseits der ausgetretenen Pfade der Wissenschaft
laufen. Würde man
diese von vornherein verteufeln, würde es dazu
führen, dass
die Wissenschaft an vielen
Stellen zum Erliegen kommt. Über den allseits anerkannten und
bekannten Stand der
Technik brauchen wir nicht mehr zu berichten.
In unserem Team arbeiten ausgebildete Naturwissenschaftler, die sich im
Vorfeld eines
Filmbeitrages mit der Thematik auseinander setzen und auch in der Lage
sind, solche
Methoden entsprechend nachzuvollziehen. Die Autorin des Films, deren
Namen Herr Keck
verunstaltet hat, ist z.B. diplomierte Biologin. Ziel der Sendung
"Nano" ist es, eine neue
Methode darzustellen und dem Zuschauer Einblicke in Teilbereiche der
Wissenschaft zu
geben. Das bedeutet nicht, dass wir ein Analyseverfahren, wie in diesem
Beitrag gezeigt,
methodisch bis ins Detail beschrieben, wie Herr Dr. Keck das fordert.
Wir machen keine
Sendung für Wissenschaftler. Unsere Zielgruppe sind Zuschauer,
die
in der Regel diese
wissenschaftlichen Kenntnisse nicht haben. Wir versuchen, die
Zusammenhänge so
aufzuarbeiten, dass trotzdem jeder das Grundprinzip des
Analyseverfahrens verstehen kann.
Die Behauptung von Herr Dr. Keck, die gezeigten Kristalle haben mit
Nanopartikeln nichts zu
tun und die "eindrucksvollen Bilder wurden mit Lösungen ganz
normaler, in jedem Labor
vorhandener Salze erzeugt" ist nicht nur falsch, sondern zeugt von
überheblicher Ignoranz
des Kritikers. Die Nanopartikel haben ihren Namen, weil sich ihre
Größe im Nanobereich
bewegt. Das ist unabhängig davon, ob es sich hierbei um
kristallartige Strukturen handelt.
Nano ist eine Vorsilbe für Maßeinheiten. Ein
Nanometer
entspricht dem Milliardstel eines
Meters. Letzteres wurde auch im Beitrag gesagt. Diese Strukturen lassen
sich eindeutig in
einem Elektronenmikroskop sehen. Im Übrigen muss man kein
solches
besitzen, um damit
zu arbeiten. Es ist üblich, dass sich Institute teure
Messgeräte teilen, um sie auszulasten. So
auch im Fall des Bingener Instituts.
Herr Dr. Keck behauptet weiter, dass das Analyseverfahren für
den
Patienten gefährlich oder
gar tödlich ist. Tatsache ist, dass mittlerweile eine Reihe
von
Ärzten und mehrere
Universitäten mit der Nanopartikelanalyse des BMIB arbeiten.
Der
Patient kann diese
Analyse nur über einen Arzt machen lassen. Zudem ersetzt die
Nanopartikelanalyse des
BMIB keines der heute üblichen Analyse- und Diagnoseverfahren,
sondern ist eine weitere
Methode zum Aufspüren von Krankheiten. Das ist für
einen
Patienten wohl kaum gefährlich.
Oder kann man etwa an der zur Analyse notwendigen Blutabnahme
sterben?Allerdings gibt
es tatsächlich Krankheiten, die in Extremfällen
tödlich
sein können - mit welchen Analyse-
und Diagnoseverfahren sie zuvor auch entdeckt wurden.
Im Übrigen erhält das BMIB zur weiteren Forschung
mittlerweile umfangreiche öffentliche
Fördermittel. Dies geschieht nur nach eingehender
Prüfung und
Begutachtung des Institutes,
der beteiligten Personen und der Methode, an der sie arbeiten.
Herr Dr. Keck stört sich auch daran, dass Luis Gomez im Film
zweimal vor einem "normalen
Lichtmikroskop" sitzend gezeigt wird, mit dem die Nanopartikel nicht zu
sehen seien, über
die wir an dieser Stelle sprechen würden. Herr Gomez arbeitet
in
diesen Bilder an einem
hochauflösenden Dunkelfeldmikroskop. Der Text hierzu ist
allerdings nicht der, den Herr Dr.
Keck zitiert. Hier wird zum einen allgemein gesagt, dass die Forscher
mit ihrer Methode
Abweichungen von einem gesunden Stoffwechsel messen können.
Gegen
Ende des Film
heißt der Text zu dieser Einstellung richtig: "Solche Erfolge
treiben Luis Gomez an. Seine
Vision ist es, Krankheiten schon zu erkennen, bevor sie ausbrechen".
Diese Vision darf jeder
Forscher haben und verfolgen - und wir dürfen über
sie
berichten. Wie erfolgreich seine
Arbeit und das neue Analyseverfahren sein wird, wird sich in Zukunft
zeigen. Wir werden die
weitere Entwicklung verfolgen.
Anmerkungen
zu diesem Text:
Der
Text
spricht für sich selbst. Argumentation
wird durch Polemik und persönliche Diffamierung ersetzt. Eine
Fernsehanstalt sollte sich so etwas nicht leisten. Ich
will den
Text nicht im Detail
kommentieren. Alle Argumente, die ich angeführt habe, gelten
nach
wie vor. Nur einige Anmerkungen scheinen mir erforderlich zu sein:
- Es
wurde nicht einmal der Versuch unternommen meine Argumentation zu
widerlegen. So erfahren wir auch hier nicht, wie es möglich
sein
soll "alle Substanzen des Blutes in Nanopartikel umzuwandeln". Es wird
auf Geheimhaltung
verwiesen. Auch hat Frau Arens nicht die Gelegenheit genutzt,
um
endlich den angeblichen Formenreichtum dieser Partikel zu
belegen und darzulegen, wie man aus der Form dieser
mysteriösen
Partikel auf den Stoffwechsel des Organismus schließen kann.
- Frau
Arens, die doch den Eindruck erweckt, sie sei mit der Methode vertraut,
hat leider auch versäumt, dem Leser mitzuteilen, welche
Schlüsse
aus den Befunden gezogen werden können. Die Angaben
für
die verschiedenen "Funktionen" bleiben weiterhin im Dunkeln.
- Da
Frau Arens in ihrer Agenda Immunologie als eines ihrer
Studienfächer angibt, will ich hier die Darstellung des
Immunsystems in den BMIB-Befunden als Beispiel
herausgreifen. Hier sind die beiden "getesteten Funktionen", humorales
Immunsysten und zelluläres Immunsystem graphisch dargestellt.
Die
Bezeichnungen sind falsch bzw. veraltet, auch das humorale Immunsystem
besteht aus Immunzellen. Man unterscheidet nur zwischen einer humoralen
Immunantwort und einer Immunantwort, die durch Immunzellen direkt
bewirkt wird (Cell mediated immunity). Selbst, wenn das BMIB in der
Lage wäre, "sämtliche Substanzen des Blutes" in
Nanopartikel
umzuwandeln, welche Substanzen könnten denn dann für
eine
Beurteilung des Funktionszustandes der beiden Immunantworten getestet
werden? Welche Aussagekraft haben die Balken? Bedeutet eine hoher Wert
bei der humoralen
Funktion eine hohe Abwehrbereitschaft gegenüber Infektionen
z.B.
durch bereits vorhandene Antikörper oder eine besondere
Empfindlichkeit gegenüber Allergenen, z.B.
Blütenpollen? Ich
fordere Frau Arens auf, zu diesen Fragen Stellung zu nehmen.
- Arens:
"
In unserem Team arbeiten ausgebildete Naturwissenschaftler, die sich im
Vorfeld eines
Filmbeitrages mit der Thematik auseinander setzen und auch in der Lage
sind, solche
Methoden entsprechend nachzuvollziehen."
Das
kann doch
wohl nur bedeuten, dass diese ausgebildeten Naturwissenschaftler der
nano-Redation in der Lage sind, zu verstehen, wie alle Substanzen des
Blutes in Nanopatikel umgewandelt werden und man diese vielen
Substanzen durch die REM/EDX-Untersuchung qualitativ und quantitativ
untersuchen kann. Alle Achtung! Es ist sicher keine
Zumutung,
wenn ich die Nano-Redaktion bitte, mich an ihrem Wissen teilhaben zu
lassen und mir als ganz normalem Naturwissenschaftler zu
erklären
wie man so etwas macht. Ich erwarte nicht, dass mir
Betriebsgeheimnisse offenbart werden, deshalb bin ich schon zufrieden,
wenn man mir in einer wissenschaftlich korrekten Weise
erklärt,
wie nur einige Stoffwechselprodukte z.B. Glukose,
Cholesterin,
Brenztraubensäure oder Milchsäure in diese Partikel
umgewandelt, und von den entsprechenden Partikeln aus anderen
Substanzen
unterschieden werden können. Ferner bitte ich um
einen
Hinweis, durch
welchen Trick, nicht nur die Menge dieser Substanzen gemessen,
sondern auch festgestellt werden kann aus welchen Organen sie
stammen. Sollte die nano-Redaktion diesen Nachweis erbringen, will ich
gerne bestätigen, dass die Sendung die Bezeichnung
"Zukunftsmagazin" zu recht trägt und mich auf meine "flache
Erde"
zurückziehen.
- Arens:
".....ein
einschlägig
bekannter Gegner von alternativen Behandlungsmethoden in der
Medizin." Ich
bitte Frau Arens das zu belegen. Es gibt keine Webseiten oder andere
Stellungnahmen von mir die diese Behauptung rechtfertigen, auch
wenn
mir
das auch gelegentlich unterstellt wird. Es ist eben bequemer einen
Kontrahenten zu diffamieren anstatt sich mit seinen Argumenten
auseinander zu setzen. In dem "Leipziger
Wissenschaftsskandal", auf den
Frau Arens hier offenbar hinweist,
geht es nicht um Homöopathie, sondern um falsche Versuche.
Homöopathen hatten schon längst mit aufwendigen
Versuchsreihen mit mehreren hundert Teilnehmern gezeigt, dass die hier
untersuchte Substanz ohnehin kein Homöopathikum ist.
- Arens:"
...dass
mittlerweile eine Reihe von Ärzten und
mehrere Universitäten mit der Nanopartikelanalyse des BMIB
arbeiten. "
Auch
das halte ich für eine Täuschung. Ich fordere Frau
Arens auf,
das zu
belegen und die Arbeitsgruppen und Personen zu benennen, die mit der
Nanopartikelanalyse an Universitäten arbeiten. Ich
werde
das
gerne nachprüfen und, wenn ich Unrecht habe, das Ergebnis hier
mitteilen.
Nachtrag
(23.05.06): Das
BMIB hatte auf seiner Partner-Seite als Partner benannt: Die
Universität Frankfurt, die Sporthochschule Köln, das
Grönemeyer-Institut der Universität Witten-Herdecke.
Von
anderen und mir auf diese Nennung ihres Namens in diesem Zusammenhang
aufmerksam gemacht, haben diese Institute offenbar darauf gedrungen,
dass sie nicht als Partner genannt werden. Siehe: http://www.nanopartikelanalyse.de/partner.html
Die oben zitierte Aussage von Frau Arens dürfte sich damit
erledigt haben. Die ursprüngliche Seite kann aber noch in
einem
Forum eingesehen werden:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=966
- Arens:
"Im Übrigen erhält das BMIB zur weiteren
Forschung mittlerweile umfangreiche öffentliche
Fördermittel. Dies geschieht nur nach eingehender
Prüfung und
Begutachtung des Institutes,
der beteiligten Personen und der Methode, an der sie arbeiten."
Wenn
das richtig
wäre, dann hätte Frau Arens sicher, wie das auch
sonst
üblich ist, angeführt, wer diese Mittel zur
Verfügung
stellt. Auch hier fordere ich Frau Arens auf, diese Förderer
und angeblich öffentlich geförderten Projekte zu
nennen,
damit auch
diese Behauptung nachgeprüft werden kann.
Üblicherweise
würde ein Sponsor darauf bestehen, dass sein Name in einem
solchen
Zusammenhang genannt wird.
- Frau
Arens erweckt den Eindruck, als sei meine Behauptung, Herr Gomez sitze
an einem normalen Lichtmikroskop falsch, weil es sich in Wirklichkeit
um ein hochauflösendes Dunkelfeldmikroskop handle. Ein
Dunkelfeldmikroskop ist ein normales Lichtmikroskop, es wird nur eine
andere Beleuchtungstechnik benutzt als bei der Durchlichtmikroskopie.
Das müsste
Frau Arens eigentlich wissen. Nanopartikel kann man mit diesem
Mikroskop nicht untersuchen.
Außerdem: Für diese Bilder braucht man nicht einmal
ein
"hochauflösendes Mikroskop", eine Lupe genügt.
- Arens::
"Die
Behauptung von Herr Dr.
Keck, die gezeigten Kristalle haben mit
Nanopartikeln nichts zu
tun und die "eindrucksvollen Bilder wurden mit Lösungen ganz
normaler, in jedem Labor
vorhandener Salze erzeugt" ist nicht nur falsch, sondern zeugt von
überheblicher Ignoranz
des Kritikers. Die Nanopartikel haben ihren Namen, weil sich ihre
Größe im Nanobereich
bewegt. Das ist unabhängig davon, ob es sich hierbei um
kristallartige Strukturen handelt.
Nano ist eine Vorsilbe für Maßeinheiten. Ein
Nanometer
entspricht dem Milliardstel eines
Meters. Letzteres wurde auch im Beitrag gesagt. Diese Strukturen lassen
sich eindeutig in
einem Elektronenmikroskop sehen".
Herr
Gomez sitzt in dieser Szene an einem normalen Lichtmikroskop und
untersucht Kristalle, die sich in einer Lösung gebildet haben,
die
er vorher mit einer Tropfpipette auf einen Objektträger
gegeben
hat. Dann wurden die Bilder mit den eindrucksvollen
Kristallen
gezeigt.
Nun
erklärt Frau Arens umständlich, was jedem nach
Durchlesen
meines Textes eigentlich klar sein sollte, dass Nanopartikel so klein
sind, dass man sie (nur) im Elektronenmikroskop (EM) sehen kann. Mit
dieser Aussage hat Frau Arens zweifellos recht, aber die gezeigten
Bilder sind keine EM-Aufnahmen - das ist eine Täuschung, oder
will
Frau Arens etwa behaupten, diese Kristalle seien Nanopartikel?
- Arens:"
Im Übrigen
muss man kein solches
(EM) besitzen, um damit zu arbeiten. Es ist üblich, dass sich
Institute teure
Messgeräte teilen, um sie auszulasten. So auch im Fall des
Bingener Instituts".
Wie
bereits erläutert, behauptet das BMIB die Nanopartikelanalyse
werde
mit Elektronenmikroskopischen Techniken (REM und EDX)
durchgeführt.
Ausschnitt aus der Webseite
des BMIB:
"Die
Vollblutuntersuchung
"Nanopartikelanalyse" ist ein Laborverfahren und basiert auf der
Identifizierung von Konzentrationsveränderungen verschiedener
Blutkomponenten mittels standardisierter elektronenmikroskopischer
(REM) und röntgenologischer (EDX) Techniken."
Auszug
aus einer Original-Rechnung über eine Nanopartikelanalyse des
BMIB:

Es ist
offensichtlich, dass das BMIB keine elektronenmikroskopischen
Techniken verwendet hat. Es wurden nur normale mikroskopische
Untersuchungen
abgerechnet. Mit dieser Methode kann man, wie auch Frau Arens
bestätigt, keine Nanopartikel untersuchen. So werden
beispielsweise in dem oberen Posten 7
Untersuchungen für insgesamt EUR 84.- angeführt. Eine
solche
Untersuchung würde also mit EUR 12.- zu Buche schlagen.
Für
diesen
Preis würde kein Institut sein Elektronenmikroskop zur
Verfügung
stellen.
Für jede
einzelne REM/EDX-Analyse müsste das BMIB mindestens EUR 100.-
an
den
Eigentümer des EM bezahlen. Mit anderen Worten, wie von mir
behauptet, die von dem BMIB erstellten Befunde werden mit Sicherheit
nicht mit einer Nanopartikelanalyse erstellt.
Anmerkung:
Dieser Hinweis auf die Rechnungsstellung wurde am 15.05.06 auf meiner
Webseite
veröffentlicht. Am 23.05.06 hat das BMIB reagiert. Jeder
Hinweis auf die REM/EDX-Technik ist auf der BMIB-Webseite entfernt
worden. Die Nanopartikelanalyse ist nun keine Analyse von Nanopartikeln
mehr.
- Die
von dem BMIB propagierten Nanopartikel gibt es nicht! Hier
habe ich gezeigt, dass selbst, wenn man
alle Substanzen des Blutes in Nanopartikel umwandeln könnte,
diese Partikel nutzlos wären, weil man mit ihnen die Analysen,
die das BMIB anbietet, ohnehin nicht durchführen
könnte.
- Ein
einziger Kritikpunkt ist berechtigt, bei dem Namen der Autorin der
Sendung, Frau Wengel, hat sich ein Tippfehler eingeschlichen, der sich
verselbstständigt hat. Ich habe das geändert - sorry.
Fazit
Auf
Grund
Ihrer
Vorbildung in den verschiedenen naturwissenschaftlichen
Fächern
muß davon ausgegangen werden, dass Frau Arens weiß,
dass
Ihre Behauptungen falsch sind. Frau Arens ist unredlich. Ihr
Text ist
eine Täuschung - ein
Musterbeispiel für journalistisches Fehlverhalten.
Frau Arens schreibt:"
In unserem Team arbeiten ausgebildete Naturwissenschaftler, die sich im
Vorfeld eines
Filmbeitrages mit der Thematik auseinander setzen und auch in der Lage
sind, solche Methoden entsprechend nachzuvollziehen".
Wenn diese
Information richtig ist, dann muss man folgern, dass dieses Team, nicht
nur Frau Arens, sich sehr wohl bewusst war, dass es eine
irreführende Sendung vorbereitet und gesendet hat. Nimmt man
an,
dass nicht einfach eine "Verdummung des Zuschauers" beabsichtig war,
kann man nur den Schluss ziehen, dass andere Interessen des nano-Teams
für die Ausstrahlung dieser Sendung entscheidend waren. Die
Annahme liegt nahe, dass die Sendung
nicht nur im Effekt eine Schleichwerbung
war, sondern als solche geplant wurde.
Das hartnäckige
Bemühen, selbst in aussichtloser wissenschaftlicher Lage immer
noch für die Firma zu werben, unter Missachtung
eines
angemssenen journalistischen Stils, verstärkt diese
Vermutung.